(Photos Galerie Schuster)
In dieser performativen Arbeit kroch ich an einem regnerischen Samstag Abend durch das rotlicht Milieu Stuttgarts.
Die mit dem Kriechen konfrontierten Betrachter reagieren auf mich. Unverständnis, belustigt, skeptisch, fragend, ist der noch ganz dicht oder Ferkel, sind die häufigsten Bemerkungen.
Das Spiel dieser eher witzigen Absurdität, kindliches, demütiges Kriechen, inmitten eines nass ekligen und funktional geprägten Umfeldes kippt spätestens an dem Punkt ins Fragwürdige wenn die physische Anstrengung verursacht durch den harten Strassenasphalt sichtbar wird.
3 Kameraleute filmen versteckt den Eingriff in diese urbane periphere Struktur Stuttgarts. Neonreklamen, Vordächer der Etablisements, Laternen usw. wurden zu modellen für Objekte die aus Kartonage und Klebeband nachgebaut wurden.
Installationsansicht Gustav Siegle Haus
(Photos Michael Bernhard)